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<title>Maria Luiko</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Maria Luiko</span></h1>
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<p><b>Maria Luiko</b> (geboren <a href="25._Januar" title="25. Januar">25. Januar</a> <a href="1904" title="1904">1904</a> in <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a> als <b>Marie Luise Kohn</b>; gestorben <a href="25._November" title="25. November">25. November</a> <a href="1941" title="1941">1941</a> in <a href="Kaunas" title="Kaunas">Kaunas</a>) war eine deutsche bildende Künstlerin, Illustratorin und Puppenspielerin. Sie wurde im Holocaust ermordet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Marie Luise Kohn war eine Tochter des Getreidegroßhändlers Heinrich Kohn und Olga Schulhöfer, ihre wenig ältere Schwester war die Rechtsanwältin <a href="Elisabeth_Kohn" title="Elisabeth Kohn">Elisabeth Kohn</a>. Die Töchter wohnten im Münchner Stadtteil <a href="Neuhausen-Nymphenburg" title="Neuhausen-Nymphenburg">Neuhausen</a> bei der 1935 verwitweten Mutter und besuchten die <a href="St%C3%A4dtisches_Luisengymnasium_M%C3%BCnchen" title="Städtisches Luisengymnasium München">Luisenschule</a><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, die Schule, die viele jüdischen Mädchen besuchten. Die Mutter versuchte unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Judenverfolgung noch eine Zeit den Großhandelsbetrieb aufrechtzuerhalten, 1938 musste das Geschäft aufgegeben werden.
</p>

<p>Kohn studierte ab 1923 acht Semester an der <a href="Akademie_der_Bildenden_K%C3%BCnste_M%C3%BCnchen" title="Akademie der Bildenden Künste München">Akademie der Bildenden Künste München</a> und parallel dazu an der <a href="K%C3%B6nigliche_Kunstgewerbeschule_M%C3%BCnchen" title="Königliche Kunstgewerbeschule München">Münchner Kunstgewerbeschule</a>, wo sie eine Zeitlang auch ihr Atelier hatte. 1924 hatte sie ihre erste Ausstellungsbeteiligung im <a href="M%C3%BCnchener_Glaspalast" class="mw-redirect" title="Münchener Glaspalast">Münchener Glaspalast</a>, es folgten regelmäßig Beteiligungen bis zum Jahr 1931 und nach dem Brand des Glaspalastes 1931 bei den Münchener Juryfreien.
</p><p>Marie Luise Kohn nahm den <a href="K%C3%BCnstlername" class="mw-redirect" title="Künstlername">Künstlernamen</a> <i>Maria Luiko</i> an und war vielfältig bildnerisch tätig. Sie war mit Zeichnungen, Aquarellen und Ölbildern und auch Scherenschnitten, Lithographien, Holzschnitten und Linoldrucken auf lokalen Ausstellungen vertreten. Außerdem schuf sie Buchillustrationen, so 1923 zu <a href="Ernst_Toller" title="Ernst Toller">Ernst Tollers</a> <i><a href="Hinkemann" title="Hinkemann">Hinkemann</a></i> und zu <a href="Shalom_Ben-Chorin" class="mw-redirect" title="Shalom Ben-Chorin">Shalom Ben-Chorins</a> 1934 gedrucktem Gedichtband <i>Die Lieder des ewigen Brunnens</i>.
</p><p>Sie gehörte zum Künstlerkreis um den Theaterwissenschaftler <a href="Arthur_Kutscher" class="mw-redirect" title="Arthur Kutscher">Arthur Kutscher</a> und war Mitglied mehrerer Künstlervereinigungen.
</p><p>Mit der <a href="Machtergreifung" title="Machtergreifung">Machtübergabe an die Nationalsozialisten</a> wurden die Juden aus dem öffentlichen Kunstleben verdrängt und mit einem Ausstellungsverbot belegt. So wurde Maria Luiko aus dem <a href="Reichsverband_bildender_K%C3%BCnstler_Deutschlands" title="Reichsverband bildender Künstler Deutschlands">Reichsverband bildender Künstler Deutschlands</a> ausgeschlossen. Sie wirkte im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten im Kulturprogramm des <a href="J%C3%BCdischer_Kulturbund" class="mw-redirect" title="Jüdischer Kulturbund">Jüdischen Kulturbundes</a>, Ortsgruppe München, mit und stellte ihr Atelier für Ausstellungen und Theaterproben zur Verfügung. Mit eigenen Werken nahm sie an verschiedenen Ausstellungen teil, so an einer „Grafischen Ausstellung bayerischer jüdischer Künstler“ 1934 in München. 1935/36 entwarf sie das Bühnenbild für das Schauspiel „Sonkin und der Haupttreffer“ von Semen Juschkewitsch.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im April 1936 nahm sie an der „Reichsausstellung Jüdischer Künstler“ im <a href="J%C3%BCdisches_Museum_Berlin" title="Jüdisches Museum Berlin">Berliner Jüdischen Museum</a> teil.
</p><p>Zum 1. Januar 1936 wurde allen jüdischen Künstlern untersagt, einen <a href="K%C3%BCnstlername" class="mw-redirect" title="Künstlername">Künstlernamen</a> zu führen.
</p><p>Luiko versuchte ins Ausland zu reisen, um eine Emigration vorzubereiten, sie erhielt aber von den Behörden keinen Reisepass. Informationen über den weiteren Lebensweg fehlen. Luiko wurde am 20. November 1941 in einem <a href="Erster_Deportationszug_mit_999_als_Juden_verfolgten_und_gefangenen_Personen_aus_M%C3%BCnchen_am_20._November_1941" class="mw-redirect" title="Erster Deportationszug mit 999 als Juden verfolgten und gefangenen Personen aus München am 20. November 1941">NS-Deportationszug mit 998 weiteren als Juden verfolgten und gefangenen Personen</a> von München aus, zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester, „in den Osten“ <a href="Deportation#Deportationen_während_des_Nationalsozialismus" title="Deportation">deportiert</a>. Der ursprünglich für <a href="Riga" title="Riga">Riga</a> bestimmte Personenzug wurde von der SS nach <a href="Kowno" class="mw-redirect" title="Kowno"> Kowno (Kaunas)</a> umgeleitet. Am 25. November 1941 wurden alle Insassen im <a href="IX_fortas" title="IX fortas">Fort IX von Kaunas</a> durch die dortige <a href="Einsatzgruppen_der_Sicherheitspolizei_und_des_SD" title="Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD">Einsatzgruppe</a> ermordet.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bedeutung_für_das_Marionettentheater"><span id="Bedeutung_f.C3.BCr_das_Marionettentheater"></span>Bedeutung für das Marionettentheater</h2></div>
<p>Maria Luiko gab den Anstoß, in München ein eigenes Marionettentheater zu gründen, das sich aus jüdischer Sicht mit biblischen Themen befassen sollte. Es erhielt den Namen „Bimath Buboth“, die hebräische Bezeichnung für „Puppenspiel“. Das Gründungsdatum ist nicht bekannt, Belege sind für 1934 vorhanden.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mitwirkende waren neben Luiko vor allem Rudolf Ernst und <a href="Schalom_Ben-Chorin" title="Schalom Ben-Chorin">Schalom Ben-Chorin</a>; aber auch eine Zusammenarbeit mit dem Münchner Komponisten <a href="Karl_Amadeus_Hartmann" title="Karl Amadeus Hartmann">Karl Amadeus Hartmann</a> ist belegt. Aufgeführt wurden die Dramen „Ruth“ und „Esther“, wobei die Bibeltexte auf Hebräisch vorgetragen wurden und durch altjüdische Legenden wie <a href="Aggada" title="Aggada">Aggada</a> und <a href="Midrasch" title="Midrasch">Midrasch</a> ergänzt wurden. Maria Luiko, die an der Hochschule der Bildenden Künste in München eine Ausbildung in der Bühnenbildklasse bei <a href="Emil_Preetorius_(Grafiker)" title="Emil Preetorius (Grafiker)">Emil Praetorius</a> absolviert hatte, gestaltete das Bühnenbild.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Marionettentheater Bimath Buboth wurde überführt in den Jüdischen Kulturbund München und umbenannt in „Münchner Marionettentheater Jüdischer Künstler“, dessen erste Aufführung am 30. Januar 1935 mit dem Stück „Moses“ erfolgte, einer Adaption von <a href="August_Strindberg" title="August Strindberg">August Strindbergs</a> Novelle „Die ägyptische Knechtschaft“ durch Berthold Wolff.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zum Ensemble gehörten zwischen 1935 und 1937 bis zu sechzehn Mitwirkende. Die von Berthold Wolff formulierte programmatische Ausrichtung zielte zunächst auf die Adaption jüdischer Stoffe oder von Werken jüdischer Autoren. Werke dieser Art wie der „Moses“ und „Das Gelöbnis“ von <a href="Perez_Hirschbein" title="Perez Hirschbein">Perez Hirschbein</a> wurden ergänzt durch populäre Stoffe wie „Das Mädchen von Elizondo“ und „Die Insel Tulipatan“ nach Jacques Offenbach, „Das Ochsenmenuett“ von <a href="Georg_von_Hofmann" title="Georg von Hofmann">Georg von Hoffmann</a> sowie „Die geheimnisvolle Pastete“ und „Die drei Wünsche“ von <a href="Franz_von_Pocci" title="Franz von Pocci">Franz von Pocci</a>. Maria Luiko und Rudolf Ernst waren die zentralen Personen: sie entwarfen die Marionetten, gestalteten die Bühnenbilder und waren als Puppenspieler tätig. Luiko fertigte die Marionetten für die Stücke; diese sind erhalten geblieben und befinden sich in der Sammlung des Münchner Stadtmuseums.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei allen von Luiko gefertigten Marionetten handelt es sich um mittels eines Führungskreuzes gehaltene Fadenmarionetten. Bereits für das noch zur Zeit von „Bimath Buboth“ aufgeführte hebräische Stück „Ruth“ hatte Luiko unter Verwendung malerischer Mittel ausdrucksvolle Physiognomien der jüdischen Figuren geschaffen, die vermutlich von den avangardistischen Theaterinszenierungen der in Moskau gegründeten Theatergruppe <a href="Habimah" title="Habimah">Habimah</a> beeinflusst waren.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese waren kombiniert mit Kostümen, die mit einfachen Mitteln an landestypische Trachten in Palästina erinnerten. Dies gilt in vergleichbarer Weise für die Israeliten im „Moses“, während die Ägypter mit aufwendigeren Kostümen und reduzierter Mimik gestaltet sind. Auch bei den Marionetten für die nichthebräischen Stücke zeigt sich die Fähigkeit Luikos, mit Stoffresten wirkungsvolle Kostüme zu kreieren und mit malerischen Mitteln ausdrucksstarke Physiognomien zu gestalten.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ehrungen">Ehrungen</h2></div>

<p>In München wurde Maria Luiko mit einem <a href="FrauenOrte_in_Bayern" title="FrauenOrte in Bayern">FrauenOrt</a> geehrt.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Namensgeberin_für_Straße"><span id="Namensgeberin_f.C3.BCr_Stra.C3.9Fe"></span>Namensgeberin für Straße</h3></div>
<p>Im November 2022 wurde nach einem Beschluss des Münchner Stadtrats die bisherige <a href="Friedrich_Hilble" title="Friedrich Hilble">Hilblestraße</a> in <a href="Neuhausen-Nymphenburg" title="Neuhausen-Nymphenburg">Neuhausen-Nymphenburg</a> in Maria-Luiko-Straße umbenannt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für diese Umbenennung erhielten die Anwohner und Gewerbetreibenden erstmals eine Entschädigung für die mit der Umwidmung entstandenen Kosten.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gedenken">Gedenken</h3></div>
<p>Im Rahmen des Projekts <a href="Erinnerungszeichen_f%C3%BCr_Opfer_des_NS-Regimes_in_M%C3%BCnchen" title="Erinnerungszeichen für Opfer des NS-Regimes in München">Erinnerungszeichen für Opfer des NS-Regimes in München</a> wurde im November 2022 an Maria Luikos ehemaligen Schule in der Luisenstraße 7 in München eine Gedenktafel für sie angebracht.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>


<p>Werke von Maria Luiko sind in einem Gedenkalbum<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> innerhalb der Online-Sammlung des <a href="M%C3%BCnchner_Stadtmuseum" title="Münchner Stadtmuseum">Münchner Stadtmuseum</a> versammelt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_der_vom_NS-Regime_verfolgten_Kunstschaffenden_der_Bildenden_Kunst" title="Liste der vom NS-Regime verfolgten Kunstschaffenden der Bildenden Kunst">Liste der vom NS-Regime verfolgten Kunstschaffenden der Bildenden Kunst</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i>Luiko, Maria.</i> In: <a href="Joseph_Walk" title="Joseph Walk">Joseph Walk</a> (Hrsg.): <i>Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945.</i> Hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. Saur, München 1988, ISBN 3-598-10477-4, S. 249.</li>
<li>Waldemar Bonard: <cite style="font-style:italic">Die gefesselte Muse. Das Marionettentheater im Jüdischen Kulturbund 1935-1937</cite>. Hrsg.: Münchner Stadtmuseum. Buchendorfer Verlag, München 1994, ISBN 3-927984-26-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>52&nbsp;-&nbsp;59</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Maria+Luiko&amp;rft.au=Waldemar+Bonard&amp;rft.btitle=Die+gefesselte+Muse.+Das+Marionettentheater+im+J%C3%BCdischen+Kulturbund+1935-1937&amp;rft.date=1994&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3927984264&amp;rft.pages=52+-+59&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Buchendorfer+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Diana Oesterle: <i>„So süßlichen Kitsch, das kann ich nicht“. Die Münchener Künstlerin Maria Luiko (1904–1941)</i>. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2009, ISBN 3-486-58990-3.</li>
<li>Catrin Lorch: <i>Die Münchner Künstlerin Maria Luiko wurde von den Nationalsozialisten umgebracht. Ihre Marionetten sind jetzt erstmals wieder zu sehen</i>. In: <i>Süddeutsche Zeitung</i>, 7. April 2018, S. 24.</li>
<li>Henning Rader: <i>Das Schicksal der Künstlerin Maria Luiko. Die erste Deportation von Münchner Juden 1941</i>. In: Henning Rader, Vanessa-Maria Voigt: <i>Ehemaliger jüdischer Besitz. Erwerbungen des Münchner Stadtmuseums im Nationalsozialismus</i>, München: Hirmer 2018, S. 216–229.</li>
<li>Angelika Mundorff, Barbara Kink (Hrsg.): <i>Frau darf… 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie.</i> Katalog Museum Fürstenfeldbruck 2020, besonders S. 168–171.</li>
<li>Diana Oesterle: <i>Maria Luiko</i>. In: Karin Althaus u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i>Kunst und Leben. 1918 bis 1955</i>. Lenbachhaus, München / Deutscher Kunstverlag, Berlin 2022, ISBN 978-3-88645-210-1, S. 188–191.</li>
<li>Diana Oesterle: <i>Maria Luiko. Das Porträt als Archiv, Selbstbefragung und Botschaft</i>. In: <a href="Bernhard_Purin" title="Bernhard Purin">Bernhard Purin</a>, Lara Theobalt, Lilian Harlander (Hrsg.): <i>Bildgeschichten. Münchner Jüdinnen und Juden im Porträt</i>. Hentrich &amp; Hentrich, Berlin 2024 (Katalog zur Ausstellung im Jüdischen Museum München vom 15. Mai 2024 bis 2. März 2025), ISBN 978-3-95565-643-0, S. 48–55, Kurzbiografie: S. 114.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Maria_Luiko?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Maria Luiko</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=138671346">Literatur von und über Maria Luiko</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>Waldemar Bonardi: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.scherenschnitt.org/luiko-kohn/"><i>Luiko (Kohn) Marie Luise</i></a>, in: SAW 27, <a href="Deutscher_Scherenschnittverein" title="Deutscher Scherenschnittverein">Deutscher Scherenschnittverein</a></li>
<li><a href="Konstanze_Sailer" title="Konstanze Sailer">Konstanze Sailer</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.memorygaps.eu/gap-januar-2021/"><i>Triptychon Maria Luiko</i></a>, in: „Friedrich Hilble revisited“, Intervention 1.–31. Januar 2021, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.memorygaps.eu/">Memory Gaps</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://sammlungonline.muenchner-stadtmuseum.de/album/gedenkalbum-die-juedische-kuenstlerin-maria-luiko-1904-1941-59.html"><i>Gedenkalbum: Die jüdische Künstlerin Maria Luiko (1904–1941)</i></a>, Werküberblick in der Sammlung Online des <a href="M%C3%BCnchner_Stadtmuseum" title="Münchner Stadtmuseum">Münchner Stadtmuseums</a></li>
<li><span class="cite">Ingrid Reuther: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.erinnerungswerkstatt-muenchen.de/biografien/marie-luise-kohn"><i>Marie Luise Kohn.</i></a> In: <i>Erinnerungswerkstatt München.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 1.&nbsp;September 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMaria+Luiko&amp;rft.title=Marie+Luise+Kohn&amp;rft.description=Marie+Luise+Kohn&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.erinnerungswerkstatt-muenchen.de%2Fbiografien%2Fmarie-luise-kohn&amp;rft.creator=Ingrid+Reuther&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.muenchenwiki.de/wiki/Maria-Luiko-Straße">Maria-Luiko-Straße auf München-Wiki</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://stadt.muenchen.de/infos/maria-luiko-strasse.html">Strassenbenennung auf muenchen.de zur Maria-Luiko-Straße </a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://map.erinnerungszeichen.de/bio/1211/"><i>Marie Luise Kohn (Künstlername: Maria Luiko).</i></a> In: <i>Erinnerungszeichen München.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 1.&nbsp;September 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMaria+Luiko&amp;rft.title=Marie+Luise+Kohn+%28K%C3%BCnstlername%3A+Maria+Luiko%29&amp;rft.description=Marie+Luise+Kohn+%28K%C3%BCnstlername%3A+Maria+Luiko%29&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fmap.erinnerungszeichen.de%2Fbio%2F1211%2F&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/124063993"><i>Semen Juschkewitsch (1868–1927)</i></a>, bei DNB </span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: <i>Die „Judendeportationen“ aus dem Deutschen Reich 1941–1945.</i> Marix, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-059-5, S. 105–106.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Diana Oesterle: <i>„So süßlichen Kitsch, das kann ich nicht“. Die Münchener Künstlerin Maria Luiko (1904–1941)</i>. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2009, S. 116.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Diana Oesterle: <i>„So süßlichen Kitsch, das kann ich nicht“. Die Münchener Künstlerin Maria Luiko (1904–1941)</i>. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2009, S. 116–117.</span>
</li>
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